Transition Town
Transition Town - was ist das?
Die Keimzelle der Transition-Bewegung liegt in Großbritannien. In Totnes, der ersten „Transition-Town“ entwickelte der Permakultur-Dozent und Autor, Rob Hopkins 2007 gemeinsam mit anderen Aktivisten ein Konzept, um seine Heimatstadt zukunftsfähig zu machen.
Transition bedeutet Wandel. Wandel hin zu einer Gesellschaft, die weniger anonym ist, die von gegenseitigem Respekt und lokalem Engagement geprägt ist, die nachhaltig und friedlich ist.
Mittlerweile gibt es weltweit etwa 4.000 Transition-Initiativen, die sich auf ungefähr 50 Länder verteilen. Im deutschsprachigen Raum existieren derzeit schätzungsweise 120 Initiativen. Und es werden immer mehr.
Das deutschsprachige Transition-Town-Netzwerk stellt sich selbst auf der Seite www.transition-initiativen.org vor.
Es gibt aber keine zentrale Leitung der Transition Towns oder gar konkrete Vorgaben, wie örtliche Initiativen zu handeln haben.
Geeint werden die vielen lokalen Initiativen durch ein gemeinsames Grundverständnis, das 2015 in der “Transition Charta” niedergeschrieben wurde. Den Text der Charta findest du hier.
Eine kurze Zusammenfassung des Selbstverständnisses der meisten Transition Town Initiativen findest du hier: (PDF, 2 Seiten)
Die weltweite Transition Town Bewegung, die Motivation ihrer Aktiven und eine Vielzahl von Projekten wird in dieser gut einstündigen Dokumentation von Transition Network International vorgestellt.
(Klick auf das Bild öffnet YouTube)
„In Transition 2.0“ ist ein inspirierender Einblick in die Transition-Bewegung, der Geschichten aus aller Welt von ganz normalen Menschen sammelt, die Außergewöhnliches leisten. Sie erfahren von Gemeinschaften, die ihr eigenes Geld drucken, Lebensmittel anbauen, ihre Wirtschaft lokal ausrichten und gemeinschaftliche Kraftwerke errichten. Es ist eine Idee, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet hat – ein soziales Experiment, bei dem es darum geht, auf unsichere Zeiten mit Lösungen und Optimismus zu reagieren. In einer Welt zunehmender Unsicherheit ist dies eine Geschichte voller Hoffnung, Einfallsreichtum und der Kraft, an unerwarteten Orten Gemüse anzubauen.“