Urban Gardening

Auf dem Weg zur "essbaren Stadt"

Träumst du davon, frisches Gemüse und bunte Blumen direkt vor deiner Haustür zu ernten, selbst wenn du keinen eigenen Garten hast? Dann können Urban Gardening und ein Gemeinschaftsgarten die Lösung sein.

 

Urban Gardening verwandelt ungenutzte Flächen in blühende und ertragreiche Oasen – von Hochbeeten auf Parkplätzen bis zu Beeten in Parks. Urban Gardening ist mittlerweile eine Bewegung, die weltweit Städte grüner, lebenswerter und vor allem leckerer macht!

Pflanzbeet mit mehreren Arten von Pflanzen

Wir glauben, dass Elz nicht nur praktisch und pflegeleicht, sondern auch grün und essbar sein sollte. Stell dir vor, du erntest knackige Tomaten, aromatische Kräuter oder zuckersüße Beeren, die du selbst gepflegt hast – ganz ohne lange Transportwege oder fragwürdige Pestizide.

 

Gemeinschaftsgärten schaffen die „Essbare Stadt“: Sie liefern gesunde, lokale Lebensmittel und zeigen, wie einfach und erfüllend es ist, deinen eigenen Beitrag zur Nahrungsmittelproduktion zu leisten. Vor allem auch Kinder lernen so vor Ort, wie die Natur funktioniert, und holen so ein Stück Naturverbundenheit zurück in den Alltag.

 

Gemeinschaftsgärten sind offene Treffpunkte, wo Menschen jeden Alters und jeder Herkunft zusammenkommen. Hier zählt nicht nur, was du erntest, sondern vor allem, wen du triffst.

gruppenfoto andernach

Im Juli 2026 war eine Gruppe Aktiver von Transition Town Elz in Andernach. 

 

In Andernach werden seit 2010 viele Bereiche der Stadt nicht mehr mit Zierpflanzen begrünt. Stattdessen finden sich im ehemaligen Burggraben Beete mit Gemüse, in den Grünanlagen stehen Obstbäume und an vielen Stellen in der Stadt wurden Hochbeete mit Gemüsepflanzen oder Gartenkräutern aufgestellt. Weinstöcke gibt es im öffentlichen Raum ebenso zu sehen wie Kohlköpfe, Mangold, Zucchini, Kürbisse, Quitten und sogar einen Granatapfelbaum.

 

Das hier wachsende Obst und Gemüse kann von allen Bürgerinnen und Bürgern geerntet werden. Um dafür den Zugang zu erleichtern, wurden an vielen Stellen die Pflanzbeete durch Hinweisschilder ergänzt. Auf diesen ist zu lesen, um welche Art Pflanze es sich handelt, welche ihrer Bestandteile essbar sind und für welche Speisen sie sich eignen.

 

Nähere Informationen gibt es unter https://www.andernach.de/stadt/essbare-stadt/  – hier können auch Führungen durch die „Essbare Stadt“ gebucht werden.

karge wiese

Seitdem wir gesehen haben, was in Andernach alles möglich ist (und wie stolz die Menschen dort auf ihre „Essbare Stadt“ sind) fragen wir uns, ob in Elz Flächen, wie diese traurige Wiese am Hirtenplatz, nicht lieber mit Obststräuchern bepflanzt werden sollten?

 

Was denkst du darüber? Findest Du auch, dass Elz viel „essbarer“ sein sollte? Welche Flächen eignen sich dafür? Sprich uns an und sag uns, was du davon hältst.

Projektteam

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Benedikt
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Martina
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Steffi